WERT SCHÖPFEN.
Qualitätsmanagement hat oft den Ruf, ein Kostentreiber zu sein. „Wir müssen das für die Norm tun“, heißt es oft. Ich drehe diese Perspektive um. Für mich ist modernes Risikomanagement ein knallhartes Investitionsinstrument. Jede Stunde, die wir in eine präzise FMEA investieren, muss sich in Euro und Cent auszahlen.
Mein Ansatz basiert auf einer strikten Kosten-Nutzen-Analyse der Risikoprävention. Nicht jedes Risiko muss eliminiert werden – das wäre ökonomischer Selbstmord. Die Kunst liegt in der Bewertung: Welches Risiko bedroht unsere Existenz oder Reputation, und welches ist ein akzeptables Rauschen? Ich helfe Unternehmen, diese „Sweet Spots“ zu identifizieren.
Durch die Anpassung der Bewertungsmethoden an die spezifischen Produkte – ob Massenware oder High-End-Prototyp – stellen wir sicher, dass wir Ressourcen dort einsetzen, wo sie Wert schöpfen. Wir vermeiden „Over-Engineering“ genauso konsequent wie fahrlässige Lücken. Wenn ich einem Management-Board meine Analysen präsentiere, spreche ich nicht über abstrakte Risikoprioritätszahlen. Ich spreche über vermiedene Rückrufkosten, gesicherte Marktanteile und robuste Prozesse. Wir transformieren Angst vor Fehlern in die Sicherheit des unternehmerischen Handelns.

